Veranstaltung

26. Sep 2017, 19:00

Reihe „Die Mischung macht’s“: Heimat 21 – Raum zum Leben und zum Arbeiten

Wie wollen wir in Zukunft in der Stadt zusammenleben und arbeiten? Auch in boomenden Städten wie Hilden oder Haan warten Herausforderungen. Neue Wohn- und Lebensformen entstehen, bei denen die Trennung von Arbeit, Freizeit und Wohnen zusehends an Bedeutung verliert. Dazu sind neue Raumangebote erforderlich – eine Chance, innerstädtische Brachen und Leerstände zu beseitigen und dauerhaft neu zu nutzen.

Ein anschauliches Beispiel ist der Veranstaltungsort selbst, eine sanierte und umgenutzte Stadtvilla aus dem Jahr 1900. Das Projekt wurde 2017, vor allem aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung, mit dem Landespreis als vorbildlicher Arbeitsort ausgezeichnet.

Der anschließende Vortrag von Jan Kampshoff präsentiert Projekte seines Büros modulorbeat, das im Spannungs-feld von Architektur, Stadt und Landschaft tätig ist. Es entwickelt neue, oft temporäre und ungewöhnliche Nutzungen für Brachen und vergessene Orte in der Stadt. Indem diese ganz neu wahrgenommen werden, eröffnen sich Potenziale der Revitalisierung.

Die gewonnenen Anregungen bieten Stoff für die abschließende Diskussion, die besonders die Situation in Hilden und der Region fokussiert.

PROGRAMM

Begrüßung und Rundgang durch das Stadthaus 24
Christof Gemeiner, Vorsitzender des BDA Bergisch-Land

Vortrag

Gezielte Nadelstiche: urbane Akupunktur
Jan Kampshoff, Architekt, modulorbeat, Münster

Podiumsdiskussion

  • Christiane Gerold-Tenbuhs, Architektin BDA, Solingen
  • Jan Kampshoff, Architekt, Münster
  • Jochen Siebel, Architekt BDA, Haan
  • Peter Stuhlträger, Mitinitiator des Projektes „Atrium St. Jacobus“, Hilden

Moderation: Christof Gemeiner

Ausklang bei Getränken und kleinem Imbiss

Ort

Stadthaus 24
Walder Str. 24a
40724 Hilden
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