Preisträger BDA-Architekturpreis Rheinland-Pfalz 2015

Schlösschen – Instandsetzung, Umbau und Erweiterung eines denkmalgeschützten Hauses, Oppenheim

Oppenheim

Projekt
Schlösschen – Instandsetzung, Umbau und Erweiterung eines denkmalgeschützten Hauses
Architekt
Dirk Miguel Schluppkotten Architekt BDA
Bauherr
Anne Günther, Mathias Leiner

Schlösschen – Instandsetzung, Umbau und Erweiterung eines denkmalgeschützten Hauses, Oppenheim

Mit dem Umbau eines sehr baufälligen historischen Wohngebäudes mitsamt eines weit später entstandenen direkt angebauten Werkstattgebäudes stellte sich der Architekt Dirk Miguel Schluppkotten keiner leichten Aufgabe. Mit Feinfühligkeit stellt er das Wesen des „Schlösschens“ in Farbe und Material wieder her, in dem er viele historische Details belässt und diese durch moderne Elemente ergänzt. Das Moderne fügt sich in die alte Substanz sehr gekonnt ein, weder anbiedernd historisierend, noch instrumentalisiert neu. Den Anbau baut er in Teilen so zurück, dass dieser als Nebengebäude wieder klar ablesbar und trotzdem als Zeichen seiner Geschichte erhalten bleibt. In Raumfolge, Materialität und Detaillierung schafft dieser zeitgemäße Wohnqualitäten, ohne dabei mit dem „Schlösschen“ in Konkurrenz zu treten. Besonders möchte die Jury die liebevolle Aufmerksamkeit des Architekten und auch der Bauherren würdigen, die diesem kleinen Projekt mit viel persönlichem Einsatz zuteilwurde.

Preisträger

BDA-Architekturpreis Rheinland-Pfalz 2015

Mit dem Umbau eines sehr baufälligen historischen Wohngebäudes mitsamt eines weit später entstandenen direkt angebauten

Werkstattgebäudes stellte sich der Architekt Dirk Miguel Schluppkotten keiner leichten Aufgabe. Mit Feinfühligkeit stellt er das Wesen des „Schlösschens“ in Farbe und Material wieder her, in dem er viele historische Details belässt und diese durch moderne Elemente ergänzt. Das Moderne fügt sich in die alte Substanz sehr gekonnt ein, weder anbiedernd historisierend, noch instru- mentalisiert neu. Den Anbau baut er in Teilen so zurück, dass dieser als Nebengebäude wieder klar ablesbar und trotzdem als Zeichen seiner Geschichte erhalten bleibt. In Raumfolge, Materialität und Detaillierung schafft dieser zeitgemäße Wohnqualitä- ten, ohne dabei mit dem „Schlösschen“ in Konkurrenz zu treten. Besonders möchte die Jury die liebevolle Aufmerksamkeit des

Architekten und auch der Bauherren würdigen, die diesem kleinen Projekt mit viel persönlichem Einsatz zuteilwurde.