Michael Heinrich

Preisträger BDA Preis Bayern 2013

Pfarrzentrum Sankt Nikolaus

Neuried

Michael Heinrich

Pfarrzentrum Sankt Nikolaus

Neuried
Projekt
Pfarrzentrum Sankt Nikolaus
Architekt
Prof. Andreas Meck, Ottobrunn
Bauherr
Katholische Kirchenstiftung Sankt Nikolaus, Neuried

Das neue Pfarrzentrums St. Nikolaus am Rand von Neuried, einer wachsenden Gemeinde südwestlich von München, wirkt von außen wie eine kompakte Skulptur mit lebendigen Fassaden aus unregelmäßig gebrannten Torfbandklinkern. Um den Innenhof des Gebäudes gruppieren sich die Kirche, das Pfarr- und Jugendheim sowie das Pfarrhaus. Der vielschichtige Baukörper ist aus versetzten Kuben und Quadern geformt. Sein klares Volumen wird vom Kirchenraum dominiert.
Licht und Schatten prägen den sorgfältig proportionierten sakralen Innenraum und machen ihn zu einem Ort der Stille und Liturgie. Die geneigten Wandund Deckenflächen sind weiß gekalkt. Überdimensionale Öffnungen streuen gleichmäßiges Licht in den Raum und lassen ihn als körperhafte Skulptur in Erscheinung treten. Dabei lösen sich die Raumgrenzen im Spiel aus Licht- und Schattenzonen scheinbar auf. So entsteht ein Spannungsfeld, das Mystik und Transzendenz, Himmlisches und Irdisches verbindet. Einheitliche Eichenholzdielen und –bänke, in Blöcken um den Altar gruppiert, sind wie ein naturbelassenes Futteral in den Raum gelegt. Das geometrische Zentrum des Kirchenraums markiert ein schlichtes Kreuz, das wie der Altar und sein schwebender Sockel aus Sichtbeton gefertigt ist.
(Jurybeurteilung)

©Michael Heinrich
©Michael Heinrich
©Michael Heinrich
©Michael Heinrich
Michael Heinrich
Michael Heinrich
©Michael Heinrich
©Michael Heinrich
©Michael Heinrich
©Michael Heinrich
©Michael Heinrich
©Michael Heinrich

Preisträger

BDA Preis Bayern 2013 – Atmosphärische Wirkung

Das neue Pfarrzentrums St. Nikolaus am Rand von Neuried, einer wachsenden Gemeinde südwestlich von München, wirkt von außen wie eine kompakte Skulptur mit lebendigen Fassaden aus unregelmäßig gebrannten Torfbandklinkern. Um den Innenhof des Gebäudes gruppieren sich die Kirche, das Pfarr- und Jugendheim sowie das Pfarrhaus. Der vielschichtige Baukörper ist aus versetzten Kuben und Quadern geformt. Sein klares Volumen wird vom Kirchenraum dominiert.
Licht und Schatten prägen den sorgfältig proportionierten sakralen Innenraum und machen ihn zu einem Ort der Stille und Liturgie. Die geneigten Wand- und Deckenflächen sind weiß gekalkt. Überdimensionale Öffnungen streuen gleichmäßiges Licht in den Raum und lassen ihn als körperhafte Skulptur in Erscheinung treten. Dabei lösen sich die Raumgrenzen im Spiel aus Licht- und Schattenzonen scheinbar auf. So entsteht ein Spannungsfeld, das Mystik und Trans­zendenz, Himmlisches und Irdisches verbindet. Einheitliche Eichenholzdielen und –bänke, in Blöcken um den Altar gruppiert, sind wie ein naturbelassenes Futteral in den Raum gelegt. Das geomet­ri­sche Zentrum des Kirchenraums markiert ein schlichtes Kreuz, das wie der Altar und sein schwebender Sockel aus Sicht­beton gefertigt ist.