Preisträger Hugo-Häring-Auszeichnung Nordschwarzwald 2017

Institutsgebäude T2, Hochschule Pforzheim

Pforzheim

Institutsgebäude T2, Hochschule Pforzheim

Pforzheim
Projekt
Institutsgebäude T2
Architekt
Peter W. Schmidt
Bauherr
Vermögen und Bau, Amt Pforzheim

Das Institutsgebäude T2 komplettiert den neuen Hochschulcampus als dessen baulicher Abschluss an der Südwestseite. Dies gelingt dem Neubau dank der stadträumlich präzisen Setzung und vor allem durch die Wahl der architektonischen Mittel außerordentlich gut. Der massive Sockel aus Sichtmauerwerk verzahnt sich wie selbstverständlich mit der Topographie. Er bildet das stabile Podest für die Lehrräume, die sich als horizontale, offene Raumschicht ablesbar in Szene setzen. Die aus dem architektonischen Konzept entwickelte Prägnanz in der äußeren Gestalt findet ihre Entsprechung in den wohltuend ruhigen Proportionen des Baukörpers bis hinein in die baukonstruktiven Details. Im Inneren sind die Erschließungsräume geprägt von einer angemessenen Sachlichkeit und die Lehrräume von der großartigen Aussicht in die Landschaft. Das neue Institutsgebäude ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es mit klassischen architektonischen Mitteln gelingen kann, dem wachsenden Campus über ein mit dem Ort verwobenen Bauwerk Identität zu verleihen.

Foto: Stefan Müller
Foto: Stefan Müller
Foto: Stefan Müller
Foto: Stefan Müller
Foto: Stefan Müller
Foto: Stefan Müller

Preisträger

Hugo-Häring-Auszeichnung Nordschwarzwald 2017

Das Institutsgebäude T2 komplettiert den neuen Hochschulcampus als dessen baulicher Abschluss an der Südwestseite. Dies gelingt dem Neubau dank der stadträumlich präzisen Setzung und vor allem durch die Wahl der architektonischen Mittel außerordentlich gut. Der massive Sockel aus Sichtmauerwerk verzahnt sich wie selbstverständlich mit der Topographie. Er bildet das stabile Podest für die Lehrräume, die sich als horizontale, offene Raumschicht ablesbar in Szene setzen. Die aus dem architektonischen Konzept entwickelte Prägnanz in der äußeren Gestalt findet ihre Entsprechung in den wohltuend ruhigen Proportionen des Baukörpers bis hinein in die baukonstruktiven Details. Im Inneren sind die Erschließungsräume geprägt von einer angemessenen Sachlichkeit und die Lehrräume von der großartigen Aussicht in die Landschaft. Das neue Institutsgebäude ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es mit klassischen architektonischen Mitteln gelingen kann, dem wachsenden Campus über ein mit dem Ort verwobenen Bauwerk Identität zu verleihen.