Preisträger BDA Hamburg Architektur Preis 2010

Elbcampus Harburg – Kompetenzzentrum der Handwerkskammer

Hamburg, Zum Handwerkszentrum 1

Projekt
Elbcampus Harburg – Kompetenzzentrum der Handwerkskammer
Architekt
Prof. Jörg Friedrich, PFP Architekten BDA, Hamburg
Bauherr
Handwerkskammer Hamburg

Elbcampus Harburg – Kompetenzzentrum der Handwerkskammer

Architektonisch bildet der neue „Elbcampus“ in der kompakten Form als Bildungs- und Ausbildungszentrum der Handwerkskammer Hamburg einen kräftigen Akzent in der neuen Landschaft in seiner Einfachheit und Ruhe, mit seinen großzügig und klar gegliederten, horizontal gelagerten dreigeschossigen Backsteinmassen und den markant darüber aufragenden mehrgeschossigen Dachaufbauten. Der Neubau will in seiner Haltung von Einfachheit und großliniger Gesamtwirkung nach außen die Kultur der Industriearchitektur aufnehmen und weiterführen.

Nach innen ist die außen so geschlossen daherkommende Bauskulptur aufgebaut wie eine lichtdurchflutete kleine Stadt, mit Plätzen, Wegen, Strassen, von Gassen gesäumten Galerien, Häusern, Innenhöfen und vielfältigen Öffnungen, die die einzelnen Ausbildungsbereiche, Werkhallen, Hörsäle, Foyers, Mensa und Bars zu einem kommunikativen Ganzen, zu der neuen zentralen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer räumlich sehr komplex zusammenfassen.

Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Ralf Buscher, Hamburg
Foto: Klaus Frahm, Hamburg
Foto: Klaus Frahm, Hamburg
Foto: Klaus Frahm

Preisträger

BDA Hamburg Architektur Preis 2010

Dieser Bildungsbau stellt auf geradezu klassische Weise ein Musterbeispiel für die Raumfolge eines öffentlichen Baus dieser Kategorie dar: die Einfassung eines großzügigen Eingangsbereiches mit einem offenen räumlichen Rahmen, ein überdachter Eingangsbereich und eine mehrgeschossige Halle sind die ideale Raumfolge für eine Schule, die ihr Zentrum, eine Art offene Piazza, in sich selbst findet. Das Bauwerk wirkt kompakt und doch wirkt es nicht beengend. Licht- und Schattenspiel sind sowohl in der Fassade als auch in der großzügig belichteten inneren Halle eingesetzt. Die Architektursprache hat etwas zeitloses, ohne dass sie beliebig wirkt.